Der Radesel

Wer sein Rad liebt, der schiebt -und trägt am besten den Esel noch hinterher.

28 Juni
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Wagen one & last S-Bahn

Warum die Leute in der S-Bahn im Ersten und Letzten Wagen Fahren:

1. Im 1. und letzen Wagen gibt es mind. 2 x 4 gegenüberliegende Sitzplätze bei denen man

a) die Beine aussttrecken kann
b) den größten Abstand zum Gegenüber hat

2. Wer vorne/hinten ist spart sich mind. 15 sek. kostbarer morgendlicher Zeit und ist ein Streber. Wer sich dort nicht befindet, schaut, dass er sich während der Fahrt bis zu Einem dieser Wagen hin kämpft. Weil schliesslich will man ja kein Looser sein …

3. Wer sich vorne/hinten im 1. oder auch letztem Wagen (bei den Radlern) befindet, der liegt meist “goldrichtig”. Denn in dieser Position nehmt Ihr 100%ig nem Radler den Platz weg, damit dieser ganz doof rum steht und jeden Fahrgast damit stört! Respekt! Damit schaffen wir es die Aufenthaltsdauer auf den Bahnhöfen um mindestens 2 min. zu erhöhen!

Damit noch mehr “Nixchecker” die Türe blockieren, um Ihre Tusse auch noch mit in die Bahn zu bekommen, wenn es heisst:”Bittte zurückbleiben … die Türe schliessen!”

-damit sich alles um NOCHMALS 1min verzögert …

25 Juni
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kein Jahresticket für Radfahrer

Sehr geehrte Damen und Herren,
So ein Jahres-Ticket von der VVS hätte ich auch gerne:

Ich bin zwar schon seit 2 Jahren Besitzer ein Jahrestickets:
05 13 für 922,00 € für 3 Zonen
- und muss immer noch laut
http://www.vvs.de/tickets/mitnahme-von-fahrraedern/1,60€ draufzahlen!
Dafür habe ich im letzten Jahr ca. 200€ nachgezahlt und ca. 6€/Woche für 4er Tickets ausgegeben.
Deshalb hätte ich jetzt gern ein Ticket:
ohne kostenlose Mitnahme eines Hundes (kostet ja normalerweise immer extra ….)
- dafür aber kostenlose Mitnahme eines Fahrrades
(das kostet bei Ihnen nie etwas, außer Werktags von 6-8:30 Uhr).
Falls dies nicht möglich sein sollte bitte ich um die Angabe des Mehrpreises für ein Fahrrad bei einem Jahresticket über die o.g. Zonen.
Ich konnte leider keine entsprechende Info auf www.vvs.de finden.
Und es kann ja nicht sein, dass die VVS die Mitnahme eines Hundes fördert
– und sich die Mitnahme eines Fahrrades, selbst von Inhabern eines Jahrestickets, zahlen lässt.
Das kann nicht die Firmenphilosophie eines Unternehmens, wie der VVS sein.
Ich gehe davon aus, dass hier einfach noch Keiner diese Art der ökologischen Verbesserung gesehen hat und deshalb, selbst Besitzer eines Jahrestickets immer noch Zusatz-Tickets für
Hund/Kind/ o.a.i.d. Fall ‘Fahrrad’ lösen müssen.
Die Kunden der VVS werden einer Verbesserung bei dem Transport von Fahrrädern sicherlich positiv gegenüberstehen.
Für eine aktive Mobilität unserer Gesellschaft zahlt unser Bund/Land viel Geld.
Wir sollten alle darauf bedacht sein, dies mit allen unseren Mitteln zu unterstützen.
Und es nicht -wie es heute leider all zu oft passiert:
zu demoralisieren.
Zur Förderung der aktiven mobilen Gesellschaft sollte jeder selbst beitragen.
Der erste Schritt beginnt damit, indem er als erstes, denjenigen der bereits ‘aktiv’ mobil ist, fördert, unterstützt, achtet, Ihm seinen Platz gibt, weil er kein Fahrrad dabei hat …
Wir können nicht erwarten, dass mehr Menschen aktiv Mobil sind, wenn wir den Wenigen,
die dies bereits praktizieren, ständig Hindernisse/Barrieren in den Weg stellen.
Und das – anstatt die Hindernisse zu beseitigen!
Fahrradfahren muss attraktiv sein.
Und momentan ist dies nicht attraktiv, sondern abschreckend:
Der Fahrradfahrer weiß nicht ob er mehr vom Autofahrer als vom Fußgänger gehasst wird .
Deshalb wechselt er momentan zwischen Straße und Geh/Radweg und dabei weiß er nicht ob er vom Auto überfahren – oder vom Fußgänger erschlagen wird.
Und der ÖNV gibt Ihm mit 1,60€ noch eines drauf!
Mit Attraktivität von Radfahren im ÖNV hat das wirklich nichts zu tun.
Da sieht es in anderen Ballungsgebieten ganz anders aus.

25 Juni
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Deutsche Bahn Sulzbach/Lauffen

Deutsche Bahn RE  von Stuttgart nach Schwäbisch Hall:

Bei Halt in Sulzbach stand ich am Beginn des Bahnsteigs,die Bahn fuhr ein und der Zugführer sah mir noch Mitten ins Gesicht. Und trotzdem: Ich erkannte, dass am zweiten Wagon der Fahrradwagen angehängt war und fuhr „rollernd“ an as Ende des Bahnsteigs um an den vorderen teil des Zuges zu gelangen. Während ich also rollernd nach vorne rolle, kommt die Schaffnerin heraus, schaut kurz , pfeift und steigt wieder ein – ohne darauf zu warten bis ich am Fahrradwagen angekommen bin! Als ich vorne ankomme, schaut der Zugführer mich an und die Türen schließen sich -ohne dass ich mit meinem Radl drin sitze! Erst, nachdem ich laut “Halt!“ schreie, macht er nochmals die Türen auf und grinst dabei. Ich denke mir nur: “Danke, dass Ihr mir doch noch mehr als 15 Sekunden zum Zustieg eingeräumt habt. Danke Bahn, dass Ihr das Rad fahren so attraktiv gestaltet!