Der Radesel

Wer sein Rad liebt, der schiebt -und trägt am besten den Esel noch hinterher.

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26 Juni
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Mobil auf Kosten der Allgemeinheit

Mobil mit Auto: geht immer auf die Kosten von Umwelt und Gesundheit und sollte bestraft, zumindest nie gefördert werden.

Mobil zu Fuss und Rad: entlastet das Gesundheitswesen, dass ja immer kränkelt und die Umwelt wird es Dir danken. Mit langem Leben. Auch Generationen danach. Das sollte, nein, es muss zukünftig belohnt und gefördert werden!

Noch besser wäre eine “Fahrradpauschale”. Z.B. für Leute, die weder mit PKW noch mit dem ÖNV zur Arbeit fahren. Die, welche komplett mit dem Fahrrad fahren … desto mehr, umso mehr Förderung.

25 Juni
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Einführung zu Radesel.de

Wer sein Rad`l liebt – der schiebt!
Und trägt am besten noch den Esel hinterher.
So würde ich die momentane deutsche Politik in Sachen Radfahren beschreiben.
Als Einer, der täglich mit dem Fahrrad unterwegs ist möchte ich all denen, die trotz alledem das Fahrradfahren bevorzugen, me ine Erfahrungen und Erlebnisse erzählen.
Auf die Kombination zwischen Fahrrad und Öffentlichem Nahverkehr/ Deutsche Bahn möchte ich ganz besonders eingehen.
Was mir bei meiner Recherche gleich am Anfang auffiel, war die Tatsache, dass die Fahrradfahrer eigentlich gar keine richtige Lobby haben.
Da gibt es zwar den ADFC, aber selbst der schafft es nicht einmal, dass die Bahn verpflichtet wird wieder Fahrräder im IC/ ICE zu transportieren.
Da kämpft wohl David gegen Goliath … Radler gegen Bahn …
Man darf eines nicht vergessen:
Die Deutsche Bahn ist der größte Arbeitgeber in Deutschland.
Ja, und wenn der nicht mac hen kann, was er will – wer denn?
So wird dies auch praxisnahe umgesetzt.
Und das obwohl unser Verkehrsminister angeblich das Fahrradfahren fördern will (http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/10-mio-euro-fuer-leihfahrraeder-article422469.html )
Davon hab ich bis jetzt, sowie auch die letzten 5 Jahre nichts gemerkt.
Obwohl ich gestehen muss, dass es immer schwieriger wird.
Das Rad fahren wird vor allem bei uns in Stuttgart allmählich zur Zerreißprobe.
Man muss mittlerweile nicht nur Angst vor rasenden/ blinden Autofahrern haben – nein selbst der Fußgänger hat sich zum Feind des Radfahrers auserkoren!
Warum?
Ja, das frag ich mich jeden Tag aufs Neue.
Wenn mich, mindestens einmal am Tag, einer dieser ober korrekten Wichtigtuer darüber aufklärt, wo man Rad fahren darf- und wo nicht.
Man stelle sich das mal umgekehrt vor:
Wenn ich als Radler jeden Fußgänger, welcher gerade unrechtmäßig auf dem Radweg spaziert darüber aufklären würde …
– dann müsste ich wohl mit einem Megaphon im Dauereinsatz sein, um entsprechendes zu bewirken!
Tue ich nicht – und dies tut sicherlich auch sonst kein Radfahrer.
Überhaupt sollten Fußgänger ein wenig mehr Toleranz gegenüber uns Radfahrer als Verkehrsteilnehmern entwickeln.
Wir tun dies doch auch.
Wenn auch zwingend.
Und das obwohl man uns im Laufe der letzten Jahre immer wieder mit neuen Trends/ Feinden auf der Straße bzw. Geh/ Radweg konfrontiert hat.
Darunter fallen auch Inline-Skates. Leider.
Wisst Ihr was für einen Aktionsradius ein Skater hat? Auch wie viel ein ungeübter Fahrer?
Da reicht ein Geh/R adweg, der nun mal für Radfahrer und Fußgänger konzipiert wurde einfach nicht aus!
Und nun sollen wir Radfahrer am besten den Radweg verlassen um dem Trend „Platz zu machen“ ?
Das kann und darf es doch nicht geben!
Das will doch eigentlich keiner – und trotzdem passiert es. Gestern. Heute. Und leider auch Morgen und Übermorgen! Und es ändert sich nichts. Warum?
Ganz einfach, weil das Auto wichtig ist. Da wird alles Geld rein gestopft. Und das, obwohl doch jeder weiß, dass dies ein Fass ohne Boden ist.
Hätte mir nur Vater Staat einen Cent dafür gegeben, dass ich auf das Fahrrad umsteige – dann würde Mutter Natur mich immer noch küssen ….
Nein, wir Radfahrer werden gestraft, wo man uns nur strafen kann. Auf der Straße – wie auf dem Geh- oder Radweg.